VFnS II – Tag 9: Bari – Monopoli

Kilometer/Schritte heute: 49,4 / 70725
Kilometer/Schritte VFnS II: 368,3 / 522800
Kilometer/Schritte VFnS gesamt: 825,6 / 1188560
Wetter: bewölkt 26C°
Unterkunft: Sogno D’Epoca 1822 55,0€ oF

Hier in Monopoli sitzen alle Menschen vor Ihren Häusern und spielen das weltberühmte Brettspiel. Nein, Scherz! Das Spiel Monopoly hat überhaupt nicht mit dieser kleinen Stadt in Apulien zutun. Der heutige Tag begann wie die vorhergehenden. Nur, dass ich beim weggehen einmal ums Eck gehen musste und bereits in einer Bar frühstücken konnte. Bar ist auch nicht ganz richtig. Das heißt hier jetzt „Caffetteria“. Ich ging einige Kilometer am Meer entlang und bog dann ins Landesinnere ab. Hier war es relativ komfortabel zu gehen, da immer ein Schotterstreifen oder im besten Fall eine Schotterstraße vorhanden war. Kurz vor Mittag fing es für 5 Minuten leicht zu regnen an. Der Regen war es aber nicht wert eine Regenjacke anzuziehen bzw. den Rucksack zu schützen. Die Olivenbäume sind hier sind viel älter, als jene, die ich die Tage zuvor gesehen habe, sie stehen auch nicht in Reih und Glied, sondern eher lose herum und sie tragen vermehrt schwarze Oliven. Am späten Nachmittag führte mich dann mein Weg wieder an die Küste und in weiterer Folge nach Monopoly, wo ich in der bis jetzt besten Unterkunft auf dieser Reise eincheckte.

 

VFnS II – Tag 8: Trani – Bari

Kilometer/Schritte heute: 52,8 / 73585
Kilometer/Schritte VFnS II: 318,9 / 452525
Kilometer/Schritte VFnS gesamt: 776,2 / 1117835
Wetter: bewölkt/sonnig 28C°
Unterkunft: Dolci Emozioni 49,50€ mF

Den heutigen Tag kann man relativ einfach mit drei Worten zusammenfassen: Heiß, weit und anstrengend. Heiß: Bereits um 06:00 Uhr in der Früh hatte es 18C° und das Thermometer kletterte im Laufe des Tages auf 28C°. Weit: Da ich gestern eine Unterkunft gebucht hatte, die laut meinen Berechnungen um 5 Kilometer zu früh war, musste ich die fehlenden Kilometer heute nachholen. Anstrengend: Zwar geht es relativ oft an der Küste entlang, jedoch halten sich die Schotterwege sehr in Grenzen. Meistens muss ich auf Gehsteigen oder auf der Strada Stratale gehen und meine Füße mögen überhaupt keinen harten Untergrund. Teilweise fühlte es sich heute an, als ob ich mir beim rechten Fuß drei Zehen gebrochen hätte. So verkürzte ich den Pausenrhythmus von 2 auf 1,5 Stunden, zog jedesmal Schuhe und Socken aus und massierte meine Füße. Dadurch ging es einigermaßen besser. Bari sah ich schon 15 Kilometer von der Ferne aus, aber es zog sich noch ziemlich lange hin bis ich endlich die Vororte durchquert hatte und endlich in der Stadt eintraf, wo ziemlich hektisches Treiben herrschte. Morgen geht es nach Monopoli und es werden vermutlich wieder um die 50 Kilometer.

VFnS II – Tag 7: Canosa – Trani

Kilometer/Schritte heute: 44,2 / 65040
Kilometer/Schritte VFnS II: 266,1 / 378940
Kilometer/Schritte VFnS gesamt: 723,4 / 1044250
Wetter: bewölkt/sonnig 23C°
Unterkunft: Travel and Living 47,00€ mF

Halbzeit! Zwar habe ich bereits 7 von 14 Tagen hinter mir, bei den Kilometern muss ich aber noch zulegen, da ich noch ca. 300 Kilometer zu gehen habe. Gestartet wurde heute um 06:30 Uhr und gleich zum Aufwärmen gab es ein paar Hügel zu überqueren. Danach ging es den restlichen Vormittag eher flach aber jedoch auf unbefahrenen Landstrassen dahin. Mittlerweile schmerzt jeder Kilometer auf Asphalt und auch geht die Schwellung der Füße über Nacht nicht mehr vollständig zurück. Aber ich will mich nicht beschweren, das Ganze habe ich mir ja selbst ausgesucht. Zu Mittag besuchte ich auf der Durchreise durch Barletta (Fußball-)Freunde und verbrachte eine gute Stunde in deren „Sede“. Weiter ging es einige Zeit am Strand entlang und danach musste ich durch ein sehr langes Industriegebiet, welches Barletta mit Trani verbindet. Gegen 17:00 Uhr traf ich dann in Trani ein, schlenderte ein wenig durch die Altstadt und beobachtete am Hafen die Fischer, welche lautstark ihre Ware anpriesen. Von der Größe und Menge her hat das aber für mich nur nach Beifang ausgesehen. Eine halbe Stunde später checkte ich bei meiner Unterkunft ein, welche sich als komplettes Appartement herausstellte.

VFnS II – Tag 6: Orta Nova – Canosa

Kilometer/Schritte heute: 43,4 / 60315
Kilometer/Schritte VFnS II: 221,9 / 313900
Kilometer/Schritte VFnS gesamt: 679,2 / 979210
Wetter: sonnig/bewölkt 25C°
Unterkunft: Hotel d’Altavilla 69,00€ mF

Ich war heute wieder gleich früh unterwegs wie gestern. Auch durfte ich ebenfalls wieder einen wunderschönen Sonnenaufgang beobachten. Der Unterschied zu gestern war, dass ich durch einige Ort bzw. Städte durchmarschierte und ab und zu auf einen Cappuccino ging oder Verpflegung einkaufte. Gegen 09:00 Uhr kam mir dann Ron aus San Diego entgegen. Man trifft sehr wenig Gleichgesinnte auf der Via Francigena und so nahmen wir uns Zeit, tauschten Erfahrungen aus, gaben uns Tipps zu Unterkünften und erzählten von uns sowie unseren Beweggründe diesen Weg zu gehen. Leider viel zu kurz. aber wir mussten ja bei beide wieder weiter. Ron Richtung Rom und ich in die entgegengesetzte Richtung. Ich ging heute den ganzen Tag an unzähligen Weingärten und Olivenhaine vorbei gehen. Wein und Olivenöl dürfte hier in der Gegend den Hauptteil der Landwirtschaft ausmachen, auch da sich in Canosa hintereinander eine grosse Wein- und Olivenpresse befindet. Am Nachmittag hatte ich noch zusätzlich für einige Kilometer eine nette vierbeinige Begleitung, ich musste aber leider den Hund verjagen, da er vermutlich noch bei mir wäre. Mit meinen Vitaminhaushalt dürfte es ziemlich gut ausschauen, da neben roten und weißen Trauben und Kaktusfeigen sich jetzt auch Granatäpfel und normale Feigen am Wegesrand befinden. Man muss sie einfach nur pflücken!

VFnS II – Tag 5: Zapponeta – Orta Nova

Kilometer/Schritte heute: 40,4 / 55990
Kilometer/Schritte VFnS II: 178,5 / 253585
Kilometer/Schritte VFnS gesamt: 635,8 /918985
Wetter: sonnig/bewölkt 23C°
Unterkunft: Hotel Novelli 50,00€ oF

Ich habe heute einmal nichts vergessen! Und so konnte ich mich voll und ganz auf das Gehen konzentrieren. Ich bin um 06:00 Uhr im Morgengrauen los marschiert, da der Erste 40+ auf dem Programm stand. Langsam bildete sich die Morgenröte und kurz darauf bekam ich auch meinen ersten Sonnenaufgang auf dieser Reise zu sehen. Nach einer Stunde auf der Landstrasse musste ich 20 Kilometer auf einen Kanaldamm absolvieren und sah unterm Gehen bei diversen Tomaten- und Weinernten zu. Ich war ziemlich flott unterwegs und machte meine Mittagspause Punkt 12:00 Uhr nach genau 30 absolvierten Kilometer. Am Nachmittag lies ich mir dann etwas Zeit und machte einen Abstecher in eine am Weg gelegenen Stadt für einen Barbesuch. Nach dem Cappuccino musste ich die letzten Kilometer auf der vierspurigen Strada Stratale Adriatica gehen. Kein Honigschlecken, da es von der Geschwindigkeit zu ging wie auf einer Autobahn. Aber auch das schaffte ich und erreichte um 15:00 Uhr mein Hotel für die heutige Nacht.