VF IV – Tag 4: Montreux – Saint Maurice

Kilometer heute: 41,5
Kilometer VF IV: 184,4
Kilometer VF gesamt: 1120,6
Wetter: sonnig 26C°
Unterkunft: Hotel Dent du Midi 87,00 CHF oF

Abmarsch war bereits um 05:45 Uhr. Ich ging zuerst durch das noch schlafende Montreux und dann an der Uferpromenade entlang bis nach Villneuve (PhilNeff). Jetzt hieß es den Genfersee zu verlassen und ins Rhonetal abbiegen. Es ging am Chateau Aigle vorbei und danach einen Berg hinauf. Dort legte ich um 11:30 Uhr am höchsten Punkt meine Mittagspause ein und genoss am Vormittag von unterwegs gekaufte Schweizer Spezialitäten. Leider musste ich dann aber auch gleich wieder los, da noch gut 20km anstanden. Da es danach ziemlich viel über Asphalt ging, rebelierten meine Füsse und ich musste stündlich eine kurze Pause einlegen. Die letzten Tage mit durchschnittlich über 46km pro Tag blieben nicht ohne Folgen, auch weil ich mich viel auf harten Belag bewegte. Auch ist der Flüssigkeitsbedarf enorm, da ich meistens der prallen Sonne ausgesetzt bin und daher auf mindestens 5-6 Liter Flüssigkeit pro Tag komme. Und die müssen ja auch noch getragen werden, was zusätzliches an Gewicht bedeutet. Letztendlich erreichte ich aber doch noch mein Hotel und kann mich nun bis morgen Früh wieder schonen.

VF IV – Tag 3: Criessier – Montreux

Kilometer heute: 45,7
Kilometer VF IV: 142,9
Kilometer VF gesamt: 1079,1
Wetter: sonnig 26C°
Unterkunft: Hotel Villa Toskane 119,80 CHF oF

Tagwache 05:00 Uhr, Frühstück 06:00 Uhr und Abmarsch um 06:30 Uhr. Mein Hotel befand sich in einem Vorort von Lausanne und so dauerte es nur eine Stunde bis ich den Genfersee erreichte. Den ganzen Vormittag wanderte ich dann entlang von Uferprommenaden, was auf Dauer jedoch ziemlich monton ist. In der Mittagspause wollte ich meine, von gestern ziemlich beleidigten, Füsse im See abkühlen, dies wurde jedoch von zwei Schwänen die auf Futter aus waren, erfolgreich verhindert. Nicht lustig wenn ein Schwan auf Tuchfühlung geht und der Schnabel nicht einmal 10cm von dir entfernt ist. Ich gab daher auf und wechselte meinen Standort um wenigstens in Ruhe essen zu können. Am Nachmittag ging es dann auf einen Höhenweg in die Weinberge mit atemberaubender Aussicht auf den See. Bei der Tagesetappe legte ich noch ca. 6km drauf und fand relativ rasch ein Hotel in der Touristenhochburg Montreux.

VF IV – Tag 2: Montagny – Criessier

Kilometer heute: 56,8
Kilometer VF IV: 97,2
Kilometer VF gesamt: 1033,4
Wetter: Regen/REGEN!/bewölkt 19C°
Unterkunft: Ibis Hotel 128,50 CHF mF

Der Wecker läutete um 05:30 Uhr und eine Stunde später ging es , ohne Frühstück, los. Der Regen von gestern abend hatte nicht aufgehört und so regnete es vom Tröpfeln bis hin zum Monsumregen. Der Regenponcho verrichtete einen guten Dienst, jedoch die Schuhe liessen nach ca. 2,5 Stunden Wasser durch und meine Füsse wurden nass. Eine Begleiterscheinung die mich den ganzen Tag begleitete. Um 10:00 Uhr erreichte ich Orbe und enterte das erste kleine Einkaufszentrum wo mir ein Frühstück genehmigte und Essen für die nächsten 2 Tage einkaufte und machte durch starken Regen weiter auf den Weg. Kurz vor dem geplanten Etappenende checkte ich per Internet nochmals das einzige Hotel in Gegend und musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass es per heute wegen Betriebsferien geschlossen hatte. Eine kleine Hütte mit überdachter Sitzmöglichkeit kam mir da sehr entgegen und so konnte ich mich wiederum übers Internet auf eine neuerliche Hotelsuche machte: Letztendlich gab es für mich dann 2 Möglichkeiten: Entweder 6km zurück oder 12km weiter gehen. Ich entschied mich für die zweite, mühseligere Variante und erreichte gegen 20:45 Uhr dann endlich mein Hotel. Für mich sind die 56,8km ein neuer Rekord, den ich nur durch mentale Stärke erreichte, da mein Körper eigentlich bereits zum Streiken begann da er bereits ausgelaugt war.

VF IV – Tag 1: Pontarlier – Montagny

Kilometer heute: 40,4
Kilometer VF IV: 40,4
Kilometer VF gesamt: 976,6
Wetter: bewölkt/sonnig/schwül 26C°
Unterkunft: Expo Hotel 82,00 CHF oF

Abfahrt Salzburg Hbf, Samstag 18:00 Uhr – Ankunft Pontarlier, Sonntag 07:00 Uhr. Es war wieder mal eine lange Nacht ohne Schlaf einschliesslich 4-stündiges rumhängen am Bahnhofsvorplatz von Biel, da der Bahnhof über Nacht geschlossen wurde. Nach der 13-stündigen Anfahrt ging es sofort los mit dem Morgensport, der sich über Mittag bis hin zum späten Nachmittag hinzog. Flott ging es bergauf und bergab und so erreichte ich bereits gegen 10:30 Uhr die schweizer Grenze. Wer sich da auf eine gründliche eidgenössische Kontrolle einstellt, wird leider entäuscht. Der Posten war gar nicht besetzt! Gegen Mittag, bzw. nach 24km traf ich Sainte Croix ein. Ich hatte unterm Gehen eigentlich beschlossen, dass ich mir hier ein Zimmer nehme, ich ging jedoch weiter, da ich mich noch fit fühlte und ich das tatsächliche Tagesprogramm umsetzen wollte. Die Entscheidung gab mir recht, da es bei meiner Hotelankunft stark zu regnen anfing und die zurückgelegte Strecke durch ziemlich steiles Gelände führte, was einen Abstieg bei Nässe sehr gefährlich macht.