VF III – Tag 10: Altopascio – San Miniato

Kilometer heute: 28,5
Kilometer VF III: 317,5
Kilometer VF gesamt: 936,2
Wetter: sonnig 15C°
Unterkunft: –

Und nun war sie da, die letzte Tagesettape auf meiner dritten Reise der Via Francigena. Als ich gegen 07:30 losging, war bereits die Sonne aufgegangen und sie sollte mir wenigstens heute, am letzten Tag eine treue Begleitung bleiben. Gemächlich, ja nicht zu schnell, genoss ich also meine letzten Kilometer und lies gedanklich die letzten Tage Revue passieren: Vom Wetter her war eigentlich alles dabei, ebenfalls vom Gelände. Nur Schmerzen hatte ich keine. War die erste Reise noch regelrecht eine Tour der Qualen, so erging es mir dieses Mal ziemlich gut. Schon klar, dass man nach vielen Kilometern am Ende des Tages ziemlich erschöpft ist, die Füsse angeschwollen sind und die Schultern vom Rucksack tragen brennen. Aber echte Scherzen? Fehlanzeige! Heute ging ich auf einer alten Römerstrasse, auf Schotterpisten sowie auf Grasuferböschungen. Einfach traumhaft schön sowie eine der schönsten Etappen insgesamt. Und dann war er auch leider schon da, der Bahnhof von San Miniato. Der Ort an dem im Jänner 2012 alles anfing…

VF III – Tag 9: Lucca – Altopascio

Kilometer heute: 20,0
Kilometer VF III: 289,0
Kilometer VF gesamt: 907,7
Wetter: regnerisch/bewölkt/sonnig 16C°
Unterkunft: Hotel Le Cerbaie 68,00€ mF

Ich bin erst ab 08:30 losgegangen und habe eigentlich nur einen längeren Spaziergang im Bummeltempo gemacht. Da heute mein vorletzter Tag war, habe ich das Gehen und die Umgebung einfach nur genossen.

VF III – Tag 8: Pietrasanta – Lucca

Kilometer heute: 38,0
Kilometer VF III: 269,0
Kilometer VF gesamt: 887,7
Wetter: sonnig/bewölkt 16C°
Unterkunft: Hotel Stipino 40,00€ mF

Bin heute wieder um mal 06:00 aufgebrochen und die Tagesetappe führte mich weg von der Küste in Richtung Landesinnere. Dabei musste ich auch wieder einiges an Höhenmeter (1664m auf+ab) absolvieren und dabei kamen mir auch wieder ein paar mal die kleinen Bächlein in den Weg. Den letzten Auf- und Abstieg genoss ich direkt, da ich wusste, dass der restliche Weg auf eher ebenen Terrain verlaufen wird. Leider gab es heute keinen Sonnenaufgang zu betrachten, da es Anfangs ziemlich bewölkt war. Bei meiner Mittagspause ca. 5km vor Lucca am Ufer des Fiume Serchio, wurde ich von einer Frau angesprochen, ob ich auf der Via Francigena unterwegs sei. Es stellte heraus, dass es sich bei ihr um die norwegische Autorin Lise Foss handelte, die schon mehrere Reiseführer herausgebracht hat und jetzt an einem Reiseführer der Via Francigena arbeitet. (Leider erscheinen ihre Werke nur auf norwegisch) Nach einigem Fachsimpeln sowie Erfahrungsaustausch bat sie mich noch um ein Foto von mir, welches sie vermutlich in ihrem Reiseführer verwenden wird. Ich ging dann weiter Richtung Lucca sowie durch die wunderschöne historische Altstadt, welche von einer noch komplett erhaltenen Stadtmauer umgeben ist. Mein Hotel fand ich dann ausshalb der Stadtmauern und natürlich auf Anhieb. Langsam wird es mir unheimlich bei dem Glück mit meinen Unterkünften.